titel video 40 jahreAktuelles Video zum 40jährigen Jubiläum

Hier ansehen oder unter Aktuelles/Videos noch mehr Videos finden.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Unsere Geschichte

Geschichte Abb 1Detaillierte Informationen über die Geschichte des Ev. Altenzentrums von den Anfängen im Mittelalter bis in die Gegenwart finden Sie auch in dem Buch "Ort der Barmherzigkeit. Vom Kapuzinerkloster zum christlich-diakonischen Altenzentrum.", herausgegeben von Dr. Christian Waterkamp, Ev. Altenzentrum Bruchsal, Diakonieverein Bruchal e.V., Verlag Regionalkultur: Ubstadt-Weiher.

Die Anfänge

Das Ev. Altenzentrum Bruchsal in der Huttenstraße wurde auf dem „Klosterberg“ erbaut, auf dem früher das Versorgungsheim / städtische Altenheim der Stadt Bruchsal stand. Zu Ende des 13. Jahrhunderts hatte das Kloster Herrenalb einen am Südrand des Steinbergs (im Angel) gelegenen Hof zu Bruchsal erworben. Der fortan unter der Bezeichnung "Herrenalber Hof" geführte Besitz bestand aus einem Wohn-u. Ökonomiegebäude, sowie einer Kelter und einer Kreuzkapelle samt einem Weingarten. Dank der außerhalb der Stadt Bruchsal elegenen Lage überstand dieser Hof die Wirren des 30-jährigen Krieges.

Geschichte Abb 2Im Jahre 1669 wählten die Kapuziner zum Bau eines Klosters genau dieses Gelände in der heutigen Huttenstraße. Anstelle der Kreuzkapelle entstand hier eine Klosterkirche, zu der ein Konventgebäude gehörte. Das Kloster wurde aber schon 1690 durch französische Soldaten, aus Philippsburg kommend, zerstört. Der Wiederaufbau nahm fast 10 Jahre in Anspruch.

Noch im Laufe des 18. Jahrhunderts erteilte der Fürstbischof Schönborn seinen Beamten den Auftrag der Klosterkirche ein Oratorium anzufügen. Dort fand er seine letzte Ruhestätte bis er später in die Gruft der St. Peterskirche überführt wurde. Auf diesem Grundstück wurde um 1812 die Bruchsaler Armenanstalt, dem späterem städtischen Altenheim, mit Arbeitshaus zum Teil in dem aufgelösten Kapuzinerkloster untergebracht. Diese Anstalt war ursprünglich in einem großen Arbeitssaal des ehemaligen Gefängnisses in der Huttenstraße untergebracht und verdankte, auch damals schon, sein Bestehen dem Engagement von Bürgern, die diese Einrichtung mitfinanzierten.

1880 wurde das ehemalige Kapuzinerkloster abgebrochen und an seiner Stelle entstand das städtische Pfründe- bzw. Armenhaus (Siechenhaus) dem ein landwirtschaftlicher Betrieb mit eigener Viehhaltung und vor allen Dingen die Versorgung des Weinberges auf dem Klosterberg oblag. Diese Einrichtung wurde von den Niederbronner Schwestern betrieben, die später von den Bühler Schwestern abgelöst wurden, und über 108 Jahre im Auftrage der Stadt die Arbeit der Barmherzigkeit ausführten.

1921 wurde ein Teil des Geländes zum Erbau des St. Paulusheimes an die Palottiner verkauft. Bei dem verheerenden Luftangriff am 1. März 1945 wurde das Armen- u. Pfründehaus sehr stark zerstört und nur notdürftig wieder instandgesetzt, so dass Anfang der 70er Jahre der dringende Ruf an die Kirchen erging, ein neues Gebäude als Alten- u. Pflegeheim zu erbauen.

Entwicklung seit den 70er Jahren

Auf diesem traditionsreichen Boden erbaute nun die Ev. Altenhilfe in den Jahren 1971 - 1977 das Ev. Altenzentrum. Das Gebäude wurde auf dem Weinberg als Terrassenbau dem Weinberg nachempfunden, indem es auf die einzelnen Terrassen des Weinberges aufsetzt. Dies hat zur Folge, dass alle Wohnräume nach Süden orientiert sind, während fast auf jeder Etage die Menschen ins Freie gelangen können. Im 6. Obergeschoss befindet sich ein am Berg angelegter Höhenweg, von dem man den herrlichen Stadtgarten um Belevedere besuchen kann. Das heute mitten in der Stadt liegende Gelände ist zentral gelegen und in wenigen Minuten erreichen die Bewohner und Mitarbeiter des Ev. Altenzentrums die Stadtmitte und können somit die Infrastruktur der Stadt Bruchsal günstig nutzen.

Am 28. April 2004 wurde der erste Spatenstich für den Neubau in der Huttenstrasse 43 a, das heutige Franziskus Haus und Matthias Claudius Haus, realisiert. Der Neubau ist kein reiner „Anbau“ an das bestehende Altenzentrum, aber auch kein vollständig neuer Komplex. „Es ist, wie wenn ein Baum weiter wächst“, sagt Christian Waterkamp, „so ist der Neubau als Erweiterung in den Bestand integriert.“ (zitiert aus „Ort der Barmherzigkeit. Vom Kapuzinerkloster zum christlich-diakonischen Altenzentrum“). Der Anbau wurde nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen konzipiert und fällt durch seine freundliche, helle und offene Gestaltung auf. Im Franziskus Haus befindet sich auch der neue gerontopsychiatrische Wohnbereich. Dieser ermöglicht in seiner architektonischen Konzeption sowohl Freiraum für Bewegungsdrang und „geschützte Spaziergänge“, als auch das Gefühl von Heimat und Geborgenheit.

Seit 2015 wird das Luise Rinser Haus umfassend modernisiert. Es entstehen helle und moderne Wohnungen des Betreuten Wohnens mit bis zu 3 Zimmern, sowie Komfortzimmer mit der Option auf stationäre Pflege. Auch hier setzen wir auf ansprechende Gemeinschaftsflächen, offene Lichtgestaltung und Raum für Grünflächen.

Das heutige Ev. Altenzentrum mit seinen unterschiedlichen Häusern (Dietrich Bonhoeffer Haus und Luise Rinser Haus, erbaut in den 70er Jahren, sowie Matthias Claudius Haus und Franziskus Haus eröffnet 2006) lebt die Tradition, die dort vor fast 340 Jahren mit den barmherzigen Taten der Kapuziner den Anfang nahm. Im Herzen von Bruchsal seit über 30 Jahren präsent, aktiv und nah am Menschen: der Diakonieverein Bruchsal e. V. mit dem Ev. Altenzentrum.

 

EAZ Logo Web bg

Huttenstrasse 47a | 76646 Bruchsal
Telefon 07251 9749 0 | kontakt@eaz-bruchsal.de

Merken

Merken