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Zeitschrift "Bei uns"

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Seit 1980 gibt das Ev. Altenzentrum eine Zeitschrift heraus, die 6x im Jahr erscheint und über aktuelle Veranstaltungen, Ereignisse und Themen im Haus berichtet. Die Zeitschrift "Bei uns" hat eine Auflage von 1000 Exemplaren und liegt für BewohnerInnen, Angehörige und Interessierte öffentlich aus. Zusätzlich versenden wir die "Bei uns" z.B. an interessierte Gemeinden zur öffentlichen Auslage. Neben einem festen Redaktionsteam der Geschäftsführung und externen Autoren kommen auch Mitarbeitende und Bewohner des Hauses regelmäßig mit Beiträgen zu Wort.

Die aktuelle "Bei uns" 2/2018

Die aktuelle

Ich bin so froh, dass ...

Ausgabe 2/2018

pdfHier erhalten Sie die komplette aktuelle Ausgabe.

 

Begrüßung von Dr. Christian Waterkamp, Vorstand (CEO) Diakonieverein Bruchsal e. V.

Begrüßung von Dr. Christian Waterkamp, Vorstand (CEO) Diakonieverein Bruchsal e. V.

Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser „Bei uns“ kommt unserer Arbeit besondere Beachtung zu. Oft ist es selbstverständlich geworden, dass wir Arbeit haben, uns sinnvoll engagieren und beruflich weiterentwickeln können. Auch unser Auskommen ist über den Verdienst gesichert. Tatsächlich bekommt unser Leben durch die Arbeit etwas Sinnstiftendes.

Wir sind wichtig – wir – eine jede und ein jeder – ist mitverantwortlich für ein größeres Gan-zes. Auch ist die Motivation für die Arbeit und die innere Haltung von Bedeutung. Diesen Aspekten wird in der aktuellen Ausgabe nachgegangen.

Die Arbeit – der Dienst am Nächsten – kann gerade in pflegerischen und sozialen Arbeitsfeldern eine wesentliche Triebfeder sein. Daneben kommt einem längeren, kontinuierlichen Werdegang Bedeutung zu, um sich selbst weiter zu entwickeln, Grenzen anzunehmen und letztlich in seiner Persönlichkeit zu wachsen.

Dieses konnte Peter Brand in den Jahrzehnten seines Dienstes hier im Ev. Altenzentrum erfahren. Mit eigenen Gaben und Fähigkeiten wurden ihm Verantwortung übertragen, die ihn weiterbrachte. Er konnte seine Kompetenz einbringen und lernte kontinuierlich dazu. Natürlich galt es auch, Höhen und Tiefen des dienstlichen Alltags zu tragen, manchmal auch zu ertragen. Diese „Bei uns“ gibt Herrn Brand und einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Raum zum gemeinsamen Rückblick und Ausblick. Den Erntedank-Gottesdienst werden wir gemeinsam feiern.

Seit einigen Monaten ist Herr Duttenhofer bei uns als stellvertretende Pflegedienstleitung tätig. Viele haben ihn schon kennengelernt. In dieser Ausgabe stellt er sich vor und wird ab dem 01.07.2018 neue Pflegedienstleitung im Ev. Altenzentrum sein. Wir wünschen ihm einen guten Start in seinen verantwortungsvollen, abwechslungsreichen, integrierenden Dienst im Ev. Altenzentrum Bruchsal.

Auch unser Leitartikel in dieser Ausgabe geht ein auf die sinnstiftende Arbeit und knüpft unmittelbar an die Berufserfahrungen und Alltagserlebnisse im Arbeits- und Dienstprozess an. Sowohl der Leitartikel als auch die vielen Beiträge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spiegeln wieder einmal die Vielfalt unseres Dienstes und unserer Arbeit wieder.

Sinnstiftung ist für jeden Menschen von Bedeutung, weil sie Orientierung gibt, Motivation im Leben sein kann und auch in schweren Zeiten den Blick für Neues eröffnen kann. Gerade diese „neue Blickrichtung“ ist es, die uns über die Karwoche hin zu Ostern ermöglicht wird. Durch die Kreuzigung und Auferstehung Jesu ist uns Menschen der Blick für Raum und Zeit, für Leben und Tod, neu definiert worden.

Mit Ostern, mit der frohen Botschaft der Auferstehung, sind alle irdischen, menschlichen Maßstäbe und Vorstellungen einer neuen, sinnstiftenden Haltung im Glauben möglich geworden. Es geht beim Osterfest um die befreiende Botschaft, dass wir Menschen schon im Diesseits einen Blick für das „Neue“ erkennen und leben können.

Mit dem Pfingstfest ist es ebenso. Das verbindende, sinnstiftende Moment des „neuen Geistes in Christus“ bringt Menschen seit über 2000 Jahren zusammen, über Kontinente und Kulturen hinweg. Diese Gemeinschaft gibt Kraft und Ausdauer, stärkt in schwachen Momenten und vermeintlicher Aussichtslosigkeit und gibt Hoffnung weit über den Tag hinaus.

Mögen Sie und ich „sinnstiftende Momente“ erleben, die uns persönlich und dienstlich stärken und vielleicht auch bestätigen, auf einem guten Weg mit vielen anderen Menschen unterwegs zu sein durch den Alltag.

Mit freundlichen Grüßen aus der Huttenstraße
Ihr
Dr. Christian Waterkamp

Alles hat seine Zeit

Im Gespräch mit Peter Brand
• Pflegedienstleitung
• Wechsel in den Ruhestand zum 1. Juli 2018

Herr Brand, wann und wie begann Ihre Zeit im Ev. Altenzentrum?

Brand: Im Oktober 1979 kam ich im Rahmen des Anerkennungsjahres zum Examinierten Altenpfleger in das Ev. Altenzentrum. Es war damals eine zweijährige Ausbildung, bestehend aus einem theoretischen und praktischen Teil sowie dem Anerkennungsjahr.

Die Ausbildung zum Altenpfleger absolvierte ich mit knapp 27 Jahren, nachdem ich zuvor als Installateur gearbeitet habe.

Recht zeitnah nach Abschluss meiner Ausbildung habe ich mich zum Wohnbereichsleiter fortgebildet und seitdem als Wohnbereichsleitung gearbeitet. 1999 habe ich nach einfühlsamen Drängen von Dr. Klausing die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung beim Diakonischen Werk in Karlsruhe absolviert. Danach arbeitete ich als Wohnbereichsleitung und Stellv. Pflegedienstleitung.

Nach dem Ausscheiden von Herrn Stern bot mir Dr. Waterkamp die Funktion der Pflegedienstleitung an. In der Zwischenzeit von 2002 bis 2005 habe ich auch drei Jahre als Qualitätsmanagementbeauftragter gewirkt.

Vor Ihre Ausbildung zum Altenpfleger haben Sie als Installateur gearbeitet: ist Ihnen der „Neuanfang“ in der Altenpflege schwer gefallen?

Brand: Nein, gar nicht. Ich bin von Grund auf ein sozialer Mensch. Bereits in der Jugend war ich in der Katholischen Jugend und als Ministrant sozial aktiv. Ich merkte schnell, dass ich nicht nur mit Gegenständen bzw. sachbezogen arbeiten wollte, sondern mit Menschen. Aufgrund meiner Offenheit habe ich auch von Anfang an einen guten Zugang zu den Bewohnerinnen und Bewohnern aufbauen können. Das ist auch heute noch so und dafür bin ich dankbar.

Mit Ihrer beruflichen Entwicklung hin zur Pflegedienstleitung hat aber der direkte Kontakt zum Bewohner immer weiter abgenommen. Wie sind Sie mit dieser Entwicklung umgegangen?

Brand: Auch heute kann ich es mir gut vorstellen, ausschließlich als Altenpfleger auf dem Wohnbereich zu arbeiten. Diese Arbeit ist mir weiterhin nah und vertraut.

Doch ich bin mit den Herausforderungen gewachsen. Ich bin schon immer ein sehr pragmatischer Mensch gewesen und bin neue Aufgaben mit Selbstdisziplin und Strategie angegangen.

Es ist wohl die Selbstdisziplin, die mich meine Aufgaben gut erfüllen ließ. Ich sehe die Aufgaben, strukturiere sie mir und nehme mir die Zeit, um diese zu erledigen. Zeitmanagement ist für mich enorm wichtig, beruflich und privat. Ich kann mich dann auch an erbrachten Leistungen mit Zufriedenheit erfreuen. Dies gibt mir die Motivation die täglichen Dinge guten Mutes anzugehen.

Sie sind auch privat ein sehr aktiver Mensch. Langeweile kennen Sie nicht?

Brand: Nein, die Zeit möchte genutzt werden. Es ist mir wichtig, mich als Mensch zu engagieren. Auch anderen rate ich, sich irgendwie zu beschäftigen. Denn es gibt nichts schlimmeres, als nichts zu tun. Man kann Fehler machen oder sich für den falschen Weg entscheiden, aber nur durch bewegen und handeln kann man sich entwickeln. Nichtstun ist Stillstand.

Welche Haltung hat Ihr Berufsleben geprägt?

Brand: Mir ist der christliche Hintergrund unseres gesamten Angebots sehr wichtig. Eine wesentliche Maxime meines Berufslebens ist, dass mein Dienst im wahrsten Sinne des Wortes eine Dienstleistung ist.

Meine tägliche Arbeit verstehe ich als Dienen. Dem Menschen dienen, das heißt, ihm mit Respekt begegnen, ihn in seiner Situation wahrzunehmen und ihn mit all seinen Facetten anzunehmen. Wünsche oder Entscheidungen mitzutragen, ohne zu bewerten. Helfen ohne aufgefordert zu werden.

Diese Haltung ist es, die mein Tun in all den Jahren geprägt hat und noch immer prägt.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf den Sommer, wenn Sie Ende Juni in den Ruhestand gehen?

Brand: Ich freue mich darauf, hoffentlich mehr Zeit zur Verfügung zu haben, die ich frei bestimmt nutzen kann. Diese Zeit werde ich vor allem in Haus und Garten investieren, in Radfahren oder Lesen.

Die Arbeit im Garten genieße ich sehr, etwas Pflanzen oder Säen und dabei zusehen, wie etwas Neues entsteht. Bei all dem denke ich, alles hat seine Zeit: Das Säen, das Pflanzen, das Pflegen und schließlich das Ernten.

Das Gespräch führte Dr. Astrid Söthe-Röck.

Für die Zukunft bestens vorbereitet

Marc Duttenhofer stellt sich als zukünftige Pflegedienstleitung vor

Zu meiner Person

Am 04.06.1991 wurde ich in Karlsruhe geboren und bin bis zu meiner Einschulung zunächst in Forst aufgewachsen. Seit meinem sechsten Lebensjahr wohne ich in Bruchsal und möchte dies aus verschiedenen Gründen nie mehr missen wollen.

Zum einen ist es eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und schönen Plätzen, zum anderen wohnt der Großteil meiner Familie hier, was mir sehr wichtig ist. Gerade zu meinem Zwillingsbruder habe ich ein sehr gutes Verhältnis. Er arbeitet als Teamleiter der inneren Medizin auf einer Station in der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und somit haben wir nicht nur privat und charakterlich, sondern auch beruflich eine Menge Gemeinsamkeiten und Interessen. In meiner Freizeit spiele ich von klein auf Tennis bei der TSG Bruchsal und unternehme gerne etwas mit Freunden und der Familie.

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Abitur auf dem Schönborn Gymnasium in Bruchsal im Jahr 2010 bin ich zunächst im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres im Krankentransport beim DRK tätig gewesen. Bereits hier hatte ich erste Berührungspunkte mit dem Evangelischen Altenzentrum.

Fortan war ich nicht nur aus beruflichen, sondern auch immer häufiger aus privaten Gründen vor Ort. Schon damals bemerkte ich, was für nette und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich liebevoll um meine Großmutter kümmerten. Das ist ganz klar in meine Entscheidung, in dieser Einrichtung arbeiten zu wollen, mit eingeflossen.

Nach meinem FSJ habe ich mich zunächst einmal für eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in der Fürst Stirum Klinik entschieden.

Um aber auch die Prozesse abseits der direkten Pflege verstehen zu können, habe ich anschließend ein duales Studium im Bereich Gesundheitsmanagement an der DHBW in Mannheim absolviert und 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Mein dualer Partner war die ARCUS Sportklinik in Pforzheim, in der ich Einblicke in Bereiche wie beispielsweise dem MDK Management, Medizincontrolling oder Personalmanagement sammeln konnte.

Mein Weg zum EAZ

Nach sechs Jahren im Krankenhaus habe ich mich dann jedoch entschlossen, das Feld rund um die Langzeitpflege besser kennenzulernen. Mit Antritt der Stelle als stellvertretende Pflegedienstleitung im Ev. Altenzentrum am 01.10.2017 habe ich die für mich perfekte Schnittstelle zwischen Verwaltung, Bewohner und Mitarbeiterkontakt gefunden.

Zum 1. Juli 2018 werde ich die Pflegedienstleitung von Herrn Brand übernehmen, der in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen darf. Er hinterlässt große Fußspuren, dennoch werde ich versuchen, seine großartige Arbeit der letzten Jahre fortzuführen.

Perspektiven

Neben meiner Tätigkeit im EAZ studiere ich momentan Pflegewissenschaften an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar, um auch auf diesem Gebiet kontinuierlich auf dem aktuellen Stand zu sein. Das Studium werde ich voraussichtlich im Herbst 2019 mit dem Titel Master of Science abschließen.

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Huttenstrasse 47a | 76646 Bruchsal
Telefon 07251 9749 0 | kontakt@eaz-bruchsal.de

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